Mehr Magie
im Alltag.

Alltagsbegleiter bei
Zauberfrau – Entlastung
im Alltag, finanziert durch
die Pflegekasse

Inhaltsverzeichnis

Ein Alltagsbegleiter ist für viele Menschen genau das, was den Unterschied macht. Jemand, der verlässlich da ist, im Haushalt hilft, beim Einkauf begleitet und dafür sorgt, dass der Tag eine gute Struktur bekommt.

Menschen mit Pflegegrad 1 bis 5 können dafür unter bestimmten Voraussetzungen den Entlastungsbetrag von 131 Euro monatlich nutzen, wenn ein anerkanntes Angebot eingesetzt wird. Alltagsbegleitung entlastet Senioren, Angehörige, Menschen mit Demenz und Menschen mit Behinderung und hilft dabei, den Alltag sicherer und ruhiger zu gestalten.

Unterstützungsbedarf zeigt sich selten auf einmal. Er wächst langsam, in kleinen Momenten. Der Einkauf wird beschwerlicher. Arzttermine werden verschoben. Die Wohnungspflege kostet mehr Kraft als früher. Genau dann tut es gut, jemanden zu haben, der einfach da ist und anpackt – verlässlich, ohne die Selbstständigkeit unnötig einzuschränken. 

Zauberfrau begleitet Sie dabei, den Alltag so zu gestalten, dass er sich wieder leichter anfühlt.

Was macht ein Alltagsbegleiter konkret?

Was liegen bleibt und was wir übernehmen 

Ein Alltagsbegleiter übernimmt das, was zu Hause liegenbleibt oder einfach zu viel Kraft kostet. Einkaufen, Kochen, Wäsche, Reinigung, Begleitung zu Terminen, ein bisschen Struktur in den Tag bringen – das sind die Dinge, bei denen Zauberfrau da ist. Klingt unspektakulär, macht aber im Alltag einen großen Unterschied.

Verlässlich da, auch wenn es mehr wird 

Ein Alltagsbegleiter ist keine Pflegefachkraft – er ist eine verlässliche Person für den Alltag. Im Mittelpunkt stehen Begleitung, Aktivierung und spürbare Entlastung im täglichen Leben. Er schafft Struktur, gibt Verlässlichkeit und hilft dabei, am sozialen Leben teilzuhaben.

Gerade bei Einsamkeit, beginnender Überforderung oder nach einer Erkrankung kann das viel verändern – für die betroffene Person und für die ganze Familie.

Wer hat Anspruch auf einen Alltagsbegleiter?

Was der Entlastungsbetrag ermöglicht 

Wer zu Hause gepflegt wird und mindestens Pflegegrad 1 hat, kann den Entlastungsbetrag nutzen. Er beträgt 131 Euro pro Monat und steht Pflegebedürftigen in häuslicher Versorgung unabhängig vom Pflegegrad zu. Entscheidend ist, dass die Unterstützung zu Hause stattfindet und durch ein anerkanntes Angebot erbracht wird. So lässt sich Alltagsbegleitung in vielen Fällen ganz oder teilweise über die Pflegekasse finanzieren.

Wenn Orientierung und Begleitung gebraucht werden 

Alltagsbegleitung ist nicht nur etwas für klassische Seniorenhaushalte. Sie kann auch Menschen mit Demenz und Menschen mit Behinderung wirksam entlasten – immer dann, wenn Orientierung, Begleitung oder ganz praktische Unterstützung gebraucht werden. Hilfe bei Einkäufen, Terminen oder sozialen Aktivitäten, eine verlässliche Tagesstruktur – das hält den Alltag planbarer und macht ein selbstbestimmtes Leben oft länger möglich.

Begleitung, die Sicherheit gibt

Ob Einkauf, Arzttermin oder ein Spaziergang – unsere Alltagsbegleiterinnen unterstützen dort, wo Gesellschaft und Hilfe guttun. Sichern Sie sich hier Ihren Beratungstermin.

Ein Mann in einem blau-karierten Hemd lächelt im Freien, im Hintergrund sind verschwommene Gebäude zu sehen.

Cedric Schönweitz

Geschäftsführung

Was kostet ein Alltagsbegleiter und wer zahlt?

Was kostet ein Alltagsbegleiter pro Stunde? 

Die Kosten hängen von Region, Anbieter und Leistungsumfang ab. In Nordrhein-Westfalen gilt seit Februar 2026 für Unterstützungsleistungen im Alltag ein Höchstpreis von bis zu 39,50 Euro je Leistungsstunde zuzüglich einer variablen Wegepauschale pro Einsatz.

Für Einzelstunden kann ein Stundensatz von bis zu 21 Euro anerkannt werden. Wichtig ist dabei nicht nur der Preis selbst, sondern auch die Frage, ob der Anbieter anerkannt ist und wie die Leistung abgerechnet wird.

Wird ein Alltagsbegleiter von der Pflegekasse bezahlt? 

Oft ja, aber nicht in jeder Konstellation automatisch. Die Pflegekasse beteiligt sich in der Regel dann, wenn ein Pflegegrad vorliegt, die Unterstützung zu Hause stattfindet und ein anerkanntes Angebot genutzt wird. Fehlt eine dieser Voraussetzungen, können trotz Pflegegrad private Kosten entstehen.

Bevor es losgeht, lohnt es sich, ein paar Dinge in Ruhe zu klären:

Wenn Sie unsicher sind, welche Unterstützung zu Ihrer Situation passt, ist ein persönliches Gespräch oft der einfachste erste Schritt.

Wie funktioniert die Abrechnung
über Entlastungsbetrag und Pflegekasse?

So funktioniert der Entlastungsbeitrag 

Pflegebedürftige ab Pflegegrad 1 können den monatlichen Entlastungsbetrag von 131 Euro dafür einsetzen. Ab Pflegegrad 2 kann unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich ein Teil des ambulanten Pflegesachleistungsanspruchs umgewidmet werden. Die Abrechnung läuft über die Pflegekasse – für viele Familien der unkomplizierteste Weg, regelmäßige Hilfe bezahlbar zu machen.

Wie beantrage ich einen Alltagsbegleiter bei der Pflegekasse? 

Der Weg ist überschaubar, wenn man ihn kennt. Zuerst prüfen, ob ein Pflegegrad vorliegt. Dann ein anerkanntes Angebot auswählen. Anschließend klären, ob direkt mit der Pflegekasse abgerechnet wird oder ob Rechnungen eingereicht werden. Wichtig ist, die Abrechnung vor dem ersten Einsatz offen zu besprechen, das erspart später unnötige Rückfragen und unerwartete Kosten.

So gehen viele sinnvoll vor:

Brauche ich einen Pflegegrad für einen Alltagsbegleiter? 

Für die private Beauftragung nicht zwingend. Für die Finanzierung über die Pflegekasse in der Regel schon. Ohne Pflegegrad lässt sich Alltagsbegleitung also trotzdem in Anspruch nehmen – dann als private Leistung. Wer Leistungen der Pflegeversicherung nutzen möchte, braucht mindestens Pflegegrad 1.

Unterstützung mit Herz und Zeit

Unsere Alltagsbegleiterinnen helfen bei Einkäufen, Terminen und kleinen Alltagswegen. Persönlich, herzlich und zuverlässig.

Ein Mann in einem blau-karierten Hemd lächelt im Freien, im Hintergrund sind verschwommene Gebäude zu sehen.

Cedric Schönweitz

Geschäftsführung

Welche Aufgaben übernimmt ein
Alltagsbegleiter im Haushalt und welche nicht?

Das macht den Alltag leichter 

Ein Alltagsbegleiter unterstützt bei allem, was den Alltag zu Hause leichter macht – Haushalt, Einkäufe, Terminbegleitung, Tagesstruktur, Freizeitbegleitung, Gespräche und soziale Aktivierung. Genau das ist es, wofür wir bei Zauberfrau da sind: Raumreinigung, Kochen, Waschen, Einkaufsservice, Freizeitbegleitung und Begleitung bei Arztterminen. Nah am echten Leben und nah an den Menschen, die uns brauchen.

Darf ein Alltagsbegleiter auch pflegerische Tätigkeiten übernehmen? 

Nein, ein Alltagsbegleiter ersetzt keine Pflegefachkraft. Körperpflege, medizinische Versorgung oder behandlungspflegerische Leistungen gehören nicht zu seinen Aufgaben. Worum es ihm geht: Unterstützung, Begleitung und echte Entlastung im Alltag.

Wie oft kommt ein Alltagsbegleiter nach Hause? 

Das ist ganz unterschiedlich. Manche Menschen möchten einmal pro Woche Unterstützung, andere mehrmals. Maßgeblich ist, was im Alltag wirklich gebraucht wird, welches Budget zur Verfügung steht und welche Aufgaben übernommen werden sollen.

Bei Zauberfrau sind mindestens alle 14 Tage 2 Stunden vorgesehen – kein starres Modell, sondern Gerade bei Demenz, nach einer Erkrankung oder bei starker Belastung der Angehörigen sind feste, verlässliche Zeiten besonders wertvoll.

Was ist der Unterschied zwischen Alltagsbegleiter,
Betreuungsdienst und Haushaltshilfe?

Unterschied zur Haushaltshilfe 

Eine Haushaltshilfe arbeitet aufgabenbezogen – sie putzt, wäscht, kocht oder hält Ordnung. Ein Alltagsbegleiter übernimmt darüber hinaus Begleitung, Aktivierung und soziale Entlastung. Wer nicht nur Hilfe im Haushalt sucht, sondern mehr Stabilität und Sicherheit im Alltag braucht, profitiert oft mehr von Alltagsbegleitung. Beides kann sinnvoll sein – es kommt einfach darauf an, was zu Hause wirklich gebraucht wird.

Unterschied zum Betreuungsdienst 

Ein Betreuungsdienst ist die organisatorische Form. Der Alltagsbegleiter ist die Person, die wirklich zu Ihnen kommt. Für Sie als Kunde ist vor allem wichtig, ob der Dienst anerkannt ist, ob die Person verlässlich wirkt und ob Leistungen offen und klar erklärt werden. Fachbegriffe helfen wenig, wenn die Unterstützung am Ende nicht zum eigenen Bedarf passt.

Worauf es bei der Wahl wirklich ankommt 

Wer zu einem nach Hause kommt, möchten die meisten Menschen selbst entscheiden. Das ist gut so und verständlich. Bei privater Beauftragung ist die Wahl in der Regel frei. Wenn die Pflegekasse zahlen soll, müssen die landesrechtlichen Voraussetzungen erfüllt sein – in NRW ist dafür ein anerkanntes Angebot notwendig.

Welche Qualifikation sollte ein Alltagsbegleiter mitbringen?

Warum Qualifikation im Alltag zählt 

Nicht jede alltagsnahe Hilfe kann automatisch über die Pflegekasse abgerechnet werden. Entscheidend ist, dass bestimmte fachliche und organisatorische Voraussetzungen erfüllt sind. Wenn die helfende Person keine Fachkraft ist, braucht es in der Regel eine fachliche Begleitung oder eine passende Qualifizierung.

Für Sie ist das ein wichtiges Zeichen für Verlässlichkeit und dafür, dass die Unterstützung wirklich auf sicheren Beinen steht.

Was schafft Vertrauen im Alltag? 

Vertrauen entsteht nicht von allein – es wächst, wenn jemand verlässlich da ist, erreichbar ist und man weiß, an wen man sich wenden kann. Wir bieten Ihnen feste Ansprechpersonen, regionale Standorte und klare Abläufe.

Wer in Rheine oder einem anderen Standortgebiet Unterstützung sucht, findet bei uns schnell den richtigen Kontakt und einen Weg, der zu der eigenen Situation passt.

Können Angehörige bezahlt werden
und ist Alltagsbegleitung steuerlich absetzbar?

Können auch Angehörige als Alltagsbegleiter bezahlt werden?

Das ist eine Frage, die viele Familien beschäftigt. Die Antwort ist leider nicht ganz einfach. In NRW können Leistungen von Einzelpersonen in einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis unter bestimmten Voraussetzungen über den Entlastungsbetrag abgerechnet werden.

Allerdings gibt es eine wichtige Einschränkung: Wer bis zum zweiten Grad verwandt oder verschwägert ist oder im selben Haushalt lebt, fällt in der Regel nicht darunter. Für nahe Angehörige ist eine Abrechnung über den Entlastungsbetrag deshalb meist nicht möglich. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Situation eine Ausnahme darstellt, lohnt sich ein kurzes Gespräch mit der Pflegekasse.

Wird die Alltagsbegleitung direkt mit der Pflegekasse abgerechnet? 

Das ist möglich, aber nicht immer Standard. Manche Anbieter rechnen direkt ab, bei anderen reichen Sie Rechnungen selbst ein. Am besten vor dem ersten Einsatz klären, insbesondere wenn Budget und Eigenanteil eng kalkuliert sind, spart das unnötige Überraschungen.

Ist ein Alltagsbegleiter steuerlich absetzbar? 

Unter bestimmten Voraussetzungen ja. Für Arbeitskosten bei haushaltsnahen Dienstleistungen sowie bei Pflege- und Betreuungsleistungen kann eine Steuerermäßigung möglich sein, wenn die Leistung im selbst genutzten Haushalt erbracht wird. Begünstigt sind 20 Prozent der Kosten, maximal 4.000 Euro pro Jahr. Reine Begleit- oder Lieferdienste zählen in der Regel nicht dazu. Auf der Rechnung sollte deshalb klar erkennbar sein, welche Leistungen tatsächlich erbracht wurden.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was macht ein Alltagsbegleiter? 

Er ist regelmäßig zu Hause dabei und hilft bei typischen Aufgaben wie Haushalt, Einkäufen, Begleitung zu Terminen und Tagesstruktur. Das Ziel: den Alltag spürbar leichter machen und mehr Sicherheit im eigenen Zuhause schaffen.

Wird ein Alltagsbegleiter von der Pflegekasse bezahlt? 

In vielen Fällen ja. Voraussetzungen sind in der Regel ein Pflegegrad, Unterstützung im häuslichen Umfeld und ein anerkanntes Angebot. Ob eine Abrechnung möglich ist, lässt sich am besten vorab klären.

Brauche ich für Alltagsbegleitung immer einen Pflegegrad? 

Nein. Unterstützung im Alltag kann auch ohne Pflegegrad in Anspruch genommen werden. Wenn die Kosten über die Pflegekasse laufen sollen, ist mindestens Pflegegrad 1 notwendig.

Was kostet ein Alltagsbegleiter pro Stunde?

Die Kosten hängen vom Umfang der Hilfe und vom Anbieter ab. Wichtig ist nicht nur der Preis, sondern auch, welche Leistungen enthalten sind und ob eine Abrechnung über die Pflegekasse möglich ist.

Können Angehörige als Alltagsbegleiter bezahlt werden? 

Nicht ohne weiteres. Ob eine Vergütung infrage kommt, hängt von den jeweiligen Voraussetzungen ab – eine kurze Klärung vorab lohnt sich.

Ist ein Alltagsbegleiter steuerlich absetzbar?

Unter bestimmten Voraussetzungen ja. Für haushaltsnahe Dienstleistungen sowie Pflege- und Betreuungsleistungen kann eine Steuerermäßigung möglich sein, wenn die Leistung im selbst genutzten Haushalt erbracht wird. Begünstigt sind 20 Prozent der Kosten, maximal 4.000 Euro pro Jahr..

Gemeinsam leichter durch den Alltag

Ein Alltagsbegleiter entlastet nicht nur im Haushalt. Er bringt Sicherheit, Struktur und spürbar mehr Lebensqualität in den eigenen Alltag. Wenn Einkäufe, Termine, Wäsche oder die tägliche Organisation zunehmend schwerfallen, ist frühe Unterstützung oft der beste Weg. So bleiben Selbstständigkeit, gewohnte Abläufe und ein gutes Gefühl zu Hause länger erhalten.

Auch für Angehörige ist Alltagsbegleitung eine echte Hilfe. Sie gibt Freiräume zurück, nimmt dauerhaften Druck und sorgt dafür, dass Unterstützung nicht erst dann beginnt, wenn alles zu viel geworden ist.

Sprechen Sie uns einfach an. Wir schauen gemeinsam, welche Unterstützung zu Ihrer Situation passt, wie die Abrechnung mit der Pflegekasse funktioniert und wie schnell Hilfe bei Ihnen zu Hause starten kann.

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht.

Ein Mann in einem blau-karierten Hemd lächelt im Freien, im Hintergrund sind verschwommene Gebäude zu sehen.

Cedric Schönweitz

Geschäftsführung